Kuratorium Preußischer Kulturbesitz

Starke Partner unterstützen die Arbeit der Stiftung. Das vielfältige Engagement führender Wirtschaftsunternehmen, die sich im Kuratorium Preußischer Kulturbesitz zusammengeschlossen haben, geschieht im Rahmen des Sponsorings in Form einer strategischen Partnerschaft.

Logo des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz

Logo des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz
© SPK / Polyform

Das 2014 gegründete Kuratorium Preußischer Kulturbesitz ist ein Zusammenschluss führender deutscher Wirtschaftsunternehmen. Ziel des Kuratoriums ist es, die Stiftung im Rahmen einer strategischen Partnerschaft bei der Umsetzung ausgewählter Projekte zu unterstützen. Neben Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Humboldt Forum, stehen dabei vor allem die Schwerpunkte „Kommunikation“, „Kulturelle Bildung und Vermittlung“ sowie „Digitale Transformation“ im Fokus. Darüber hinaus unterstützt das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz die Stiftung beim Ausbau ihrer Netzwerkarbeit und stellt seine inhaltliche Expertise zur strategischen Weiterentwicklung verschiedener Themen zur Verfügung.

Dem Kuratorium gehören derzeit folgende international tätige Unternehmen an: Bayer AG, Bertelsmann SE & Co. KGaA, Daimler AG, Deutsche Bank AG, KPMG AG, Siemens AG, Würth-Gruppe und ZDF. Vorsitzende des Kuratoriums ist seit Mai 2021 Dr. Helen Müller, Leiterin Cultural Affairs und Corporate History der Bertelsmann SE & Co. KGaA. Zuvor hatte Thorsten Strauß, heute Geschäftsführer der Thor Advisers GmbH und davor in Führungspositionen bei der Deutschen Bank tätig, das Amt des Vorsitzenden seit der Gründung des Kuratoriums im Jahr 2014 inne. Aktueller stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Stephan Frucht, Leiter Kultur- und Sponsoringprogramme und Künstlerischer Leiter des Siemens Arts Program der Siemens AG.

Strategische Unterstützung nachhaltiger Projekte

Als universale Kultureinrichtung trägt die SPK Verantwortung für ihre exzellenten Sammlungen, deren Erhalt, Erforschung und vor allem Vermittlung. Hier setzt das Kuratorium mit seiner Förderung an.

Zugang und Teilhabe für alle

Ob in der Kommunikation oder der digitalen Transformation, bei Projekten der Bildung und Vermittlung, bei herausragenden Sonderausstellungen oder bei Aktivitäten rund um das Humboldt Forum – das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz war und ist für die SPK immer ein wertvoller, anregender Partner. Ein Kernziel der Förderungen ist, Zugang und Teilhabe der Öffentlichkeit zu unterstützen.

Das Kuratorium als unterstützender Begleiter der SPK im Wandel

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sieht im Kuratorium vor allem auch einen Partner, der den Wandel begleitet und der SPK mit inhaltlicher Expertise aus der Perspektive der Wirtschaft beratend zur Seite steht. Vorhaben wie die bessere Vermarktung der Gipsformerei durch einen Online-Shop, Produktion und Vertrieb des SPK-Magazins oder das Provenienzforschungsprojekt „Tansania – Deutschland. Geteilte Objektgeschichten?“ konnten nur dank der großen Unterstützung des Kuratoriums umgesetzt werden.

Ohne das Kuratorium wäre es auch nicht möglich, den Raum im dritten Obergeschoss des Humboldt Forums zur chinesischen Hofkunst durch den Architekten und Pritzker-Preisträger Wang Shu gestalten zu lassen. Ein anderes Thema, das dem Kuratorium am Herzen liegt, ist die Vermittlung und der Einsatz von Medien. 

So förderte das Kuratorium beispielsweise die Entwicklung einer App zur Ausstellung „Afrika im Bode-Museum“ und das „SPK-Lab“. Ebenfalls von Kuratoriumsmitteln unterstützt wird die Programmarbeit im Haus Bastian mit dem Projekt „Willkommen auf der Museumsinsel! Willkommen im Haus Bastian!“ sowie das Sommerprogramm „Connections“, das die Besucherinnen und Besucher in den vergangenen Sommern auf die Museumsinsel gezogen hat.

Das groß angelegte Sommerprogramm „Rauf auf die Insel!“ zeigte mit neuen Formaten und Angeboten, wie kreativ mit den coronabedingten Einschränkungen umgegangen werden kann. Die Ausstellungsreihe „Design Lab“ lädt dank der Förderung des Kuratoriums seit 2019 ausgewählte Designstudios, Studierende und Aktivist*innen ein, aktuelle Projekte vorzustellen und in einen Diskurs mit der Sammlung des Kunstgewerbemuseums zu treten. Ab Ende August 2021 ist außerdem die Veranstaltungsreihe „Porzellan und Musik“ als neue Kooperation des Kunstgewerbemuseums und des Musikinstrumenten-Museums zu erleben.

Gerhard Richters „Birkenau“-Zyklus wird noch bis Oktober 2021 in der Alten Nationalgalerie gezeigt. Darüber hinaus engagiert sich das Kuratorium u.a. auch für den Forschungscampus Dahlem.

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